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Malawibesuch vom 07.05.2017 - 25.05.2017

 

Chipwanya und Nzama

 

Dieses Jahr waren wir erstmals zu dritt (Karina, Boris und ich, Michaela) in Malawi. Wir wurden von den Priestern Andrew und Peter in Lilongwe am Flughafen abgeholt. Peter und Andrew sind in andere Bezirke versetzt worden.

 

Zuerst waren wir bei Peter, der jetzt nur circa eine Stunde von Lilongwe entfernt wohnt in der Gemeinde Chiphwanya. Hierzu gehören auch Hospital, Schule und Kirche. Er hat uns alles gezeigt und wir beschlossen dann, das Geld für ein stark heruntergekommenes Schulgebäude einzusetzen.

 

Am nächsten Tag planten wir nach Nzama zu Andrews Gemeinde zu fahren. Die Fahrt allein war schon ein Abenteuer, für 15 Kilometer benötigten wir eineinhalb Stunden. So eine katastrophale Straße, wenn man das als Straße bezeichnen kann, habe ich während meiner ganzen Zeit in Afrika noch nicht gesehen. In der Regenzeit ist sie überhaupt nicht befahrbar. Andrew erzählte uns dann, dass die Regierung zusammen mit Mosambik (die Straße ist die Grenze) diese Straße ausbauen wollte, Mosambik aber nicht mitzieht.

 

Als wir endlich in Nzama angekommen waren, war es dunkel. Am nächsten Tag besichtigten wir das Hospital. Unser Eindruck war, dass es auch hier an allen Ecken und Enden fehlt.

 

Zu Andrews Gemeinde gehören ebenfalls ein Hospital, eine Schule und eine Kirche. In der Schule gibt es zudem ein Mädcheninternat. Im Moment wohnen fünf Mädchen in einem Gebäude, Betten gibt es nicht, sie schlafen auf dem blanken Boden. Wir beschlossen deshalb Andrew finanziell zu unterstützen, um fünf Stockbetten und Regale bei einem Schreiner anfertigen zu lassen. Danach fuhren wir mit ihm ins nächste Dorf um auch Matratzen für das Hospital zu kaufen.

 

Unsere mitgebrachten Sachen fürs Krankenhaus, wie beispielsweise Verbandsmaterial, Medikamente, Desinfektionsmittel, waren sehr willkommen. Die leitende Schwester gab mir eine Liste an Dingen, welche noch benötigt werden. Insgesamt verbrachten wir fünf Tage im Süden.

 

Kapiri

 

Nach unserer Zeit im Süden brachte Peter uns nach Kapiri, wo wir unseren mitgebrachten Solarkocher aufbauten. Father Alvaro zeigte uns die Schule, welche aus zwei Schulgebäuden besteht. Eine Küche befindet sich gerade im Bau. Wir durften von dem Maisbrei probieren den die Kinder bekommen. Außerdem plant Father Alvaro, noch einen Zaun um das ganze Grundstück zu bauen, damit es abgeschlossen ist. Um diese Projekte zu unterstützen, haben wir Father Alvaro finanzielle Unterstützung gegeben.

 

Zudem unterstütztem wir das Hospital in Kapiri. Außerdem förderten wir das Maisprojekt, welches dafür ins Leben gerufen wurde um Soforthilfe gegen die Hungersnot zu leisten.   

 

 

Projekt Ft. Peter, Misuku Primary school Chiphwanya: Instandsetzung eines Schulgebäudes: Dach, Wände, Fenster, Boden

Die Bauarbeiten haben begonnen

Es fehlen noch Fenster und Tür

Renovierung ist fast abgeschlossen

 

 

Projekt Ft. Andrew, Internat für Mädchen in Nzama: Matratzen, Betten und Regale

 

 

Projekt Ft. Andrew, Healthcenter in Nzama: Matratzen

 

 

Projekt Ft. Alvaro, Kapiri: Bau einer Küche