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Ein neues Krankenhaus ist in Planung

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3. Schulblock - Schule Misuku

Nzama

Wieder zurück von Malawi mit vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen. Hier ein aktueller Bericht: 

Malawibesuch vom 22.5. bis 7.6.2019

Erneut zu dritt flogen wir (Michaela, Annette, Uli) am 22.5. mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba nach Lilongwe. Durch die Verspätung von 3 Stunden musste unser Abholdienst (Sr. Rose,  Sr. Iovita und Fahrer Eremias) länger warten und es wurde die Zeit zum Einkaufen von Lebensmitteln genutzt. Das bedeutete für uns dann weniger Platz auf den Seitenbänken des alten Krankenwagens. Da es in Malawi um 17.30 Uhr stockfinster ist, fuhren wir dann 2 Stunden durch die Nacht bis nach Kapiri, wo uns die Schwestern zum Abendessen einluden. Gewohnt haben wir dann für eine Woche im Gästehaus der Schwestern.

Kapiri:

Hier konnten wir durch mitgebrachte Verbandsmittel und Medikamente dem Hospital helfen, darüber hinaus haben wir wieder die Kasse für die Bezahlung der Behandlung von Mittellosen aufgestockt sowie den finalen Ausbau der Schule von Father Alvaro finanziell unterstützt.  Kapiri ist jetzt wirklich in gutem Zustand, die Mitarbeiter im Krankenhaus und die Lehrer der Schule sind sehr motiviert und man konnte erkennen, dass viele von denen auch über den eigenen Tellerrand schauen. Wir finden eine gute Basis für die Zukunft. Da die starken Überschwemmungen  in der Regenzeit wieder zu einem großen Ausfall der Maisernte geführt haben, konnten wir bei den Schwestern noch Geld für die Notversorgung der Bevölkerung in der Gegend um Kapiri hinterlassen.

Chiphwanya

Die Schwestern wollten uns persönlich zu Father Peter nach Chiphwanya bringen, was wir zu einem Besuch in Namitete nutzten, wo wir uns mit dem deutschen Arzt Peter Nitschke verabredet hatten. Peter kommt aus Balingen und verbringt seit Aufgabe seiner Praxis in Deutschland immer 2 Monate in Malawi, um dann wieder einen Monat zuhause um zu regenerieren. Seine Frau Katrin zeigte uns die Klinik, die erstklassig ausgestattet ist. Wir wollen den Kontakt zu „Doc Peter“ aufrecht halten, vielleicht kann man sich gegenseitig unterstützen. Nach einem Stopp in Lilongwe war die Fahrt von der Hauptstraße zur Pfarrei von Peter wieder ein Abenteuer und wir waren auf den Seitenbänken des Krankenwagens ziemlich seekrank bis wir endlich dort waren. Peter und Andrew  (der bereits dort zu Besuch war) haben uns freudig begrüßt.  Hier durften wir im Pfarrhaus schlafen, Zimmer mit WC und Dusche (mit Eimer und Schöpfkelle). Wir besuchten die Misuku Primary School, bei der wir in den letzten Jahren schon 2 Schulblocks unterstützt haben. Die Schüler sangen ein Lied für uns, die Lehrer stellten sich vor und wir konnten der Schule einen Ball spendieren, was die Schüler sehr gefreut hat. Hier werden wir jetzt noch den dritten Schulblock finanzieren, dann haben die Kinder, die aus der ganzen Umgebung kommen, künftig eine komplette Schule und somit eine gute Grundlage. Das Hospital neben der Pfarrei ist ganz gut in Schuss, da haben wir neben Verbandsmitteln und Medikamenten noch Kleidung für Neugeborene dagelassen und auch gleich verteilt. Im Hinterland, das man nur nach mehr als einstündiger Fahrt mit dem 4x4 und guter Ortskenntnis erreicht, durften wir bei einer Messe unter freiem Himmel teilnehmen (es gibt kein entsprechendes Gebäude) und bekamen dann von den Dorfbewohnern (die meisten hatten noch nie einen Weißen gesehen) eine lebende Ziege geschenkt. Eine große Ehre für uns. Hier wollen wir uns künftig für den Bau eines Health-Centers engagieren, denn das nächste Krankenhaus ist gute 4 Stunden Fußmarsch über Hügel und durch Flüsse entfernt, eine Strecke die für Kranke und Hochschwangere nahezu nicht zu überwinden ist. Hier ist Hilfe dringend nötig.

Nzama:

Die Pfarrei von Andrew ist die älteste in Malawi. Der Weg dorthin ist ein weiteres Abenteuer. Auch wenn es tatsächlich ernst wird mit dem Ausbau der Straße (Piste ist planiert, der Asphalt am ersten Abschnitt ist angebracht), ist das letzte Stück zur Pfarrei einer Unimog-Teststrecke ebenbürtig. Furchtbar! Der Zustand der Pfarrei  ist sehr schlecht, aber das zu ändern steht nicht auf unserer Liste. Wir besuchten die dortige Primary School die wir auch schon mit einem Gebäude und mit den Matratzen für die Mädels unterstützt haben. Bei der Besichtigung der Schlafsäle für z.Zt. 41 Mädchen fanden wir die Matratzen auf dem Boden vor, ohne Möglichkeiten einer Ablage der persönlichen Gegenstände. Spontan haben wir mit dem Headteacher und Father Andrew vereinbart, dass umgehend Stockbetten und Regale oder Schränke beschafft werden sollen. Das Geld haben wir Andrew gleich dagelassen. Der Vollzug wird uns durch Fotos gemeldet werden.

Zusammen mit den beiden Priestern besuchten wir dann noch die Schule in Chakudza (Grenze zu Mosambik) in der Pfarrei Nzama, die im Frühjahr durch den schweren Zyklon zerstört worden war. Die Blechdächer waren durch die Gegend geflogen und sind nur noch Schrott. Auch die Gebäude selbst und die Dachbalken sowie die Toilettengebäude sind schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Die insgesamt 1.149 Schüler aus der ganzen Umgebung können z.Zt. nur in ein paar Klassen in den Zimmern unterrichtet werden. Ein Zustand, der vor der Regenzeit und dem heißen Sommer dringend behoben werden sollte. Hier werden wir Spenden sammeln um schnelle Hilfe leisten zu können.

 

Einladung zur ordentlichen Jahreshauptversammlung

                       am 17.03. 2019 um 14:30

                                        in

                                                 Schramberg-Waldmössingen

                                 Erlebnisbauernhof Tiergehege

                                            Im Gasthaus

 

       1.   Jahresbericht 2018 (Veranstaltungen, Weihnachtsmarkt Dornhan,

 

              Besuch in Malawi, unterstützte Projekte)

  

       2.    Kassenbericht (Spenderstruktur)

 

       3.    Beschlüsse des Vorstandes

    

       4.    Entlastung des Vorstandes

 

5.   Verschiedenes

 

    

Rückmeldung bitte an Michaela Bek

 

Tel.: 07722/868684 oder E-mail: michaela.bek@web.de       

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Michaela Bek

 

1.Vorstand

 

 

Reise  2019 nach Malawi

Unsere nächste Reise nach Malawi ist schon wieder soweit. Wir fliegen am 22.5.19 nach Lilongwe. Begleiten werden mich dieses Mal meine Schwester Annette und ihr Ehemann Uli. Dieses Mal wird es ein bißchen anders sein. Wenn alles gut klappt werden wir dabei sein wenn der Container ankommt und wir könnten dann vor Ort mithelfen auszupacken. Wir haben jetzt die Möglichkeit über Bremen (einem anderen Malawihilfe Verein) Sachen nach Malawi mitzuschicken. Mitte Januar wurden verschiedene Materialien (für Schule - Schreibutensilien, Krankenhaus - Verbandsmaterialien, Sauerstoffkonzentrator) von der Fa. Ganter mit einer Spedition nach Bremen transportiert. Der Container wird so Mitte März starten und wenn alles klappt im Mai in Namitete ankommen. 

 

Weihnachtsmärkte in Schönwald und Dornhan Dezember 2018

Neues Schulgebäude in Chipwhanya ist fertiggestellt 

Malawibesuch vom 1.5. - 17.5.18

 

Nzama und Chipwhanya

Wir sind wieder mit vielen Eindrücken von Malawi zurück. Vor Ort konnten wir (Karina Klausmann, Bernd Bleyer und ich) in Chipwhanya das renovierte Schulgebäude besichtigen. Die Schüler hatten eigens für uns ein Lied einstudiert und eine Schülerin hat eine Rede gehalten. Es war sehr beeindruckend und berührend. Auch Bernd und Karina (waren das 1. mal in Malawi) waren sehr gerührt über die Herzlichkeit der Schüler und der Lehrer.

Nach 2 Tagen ging es weiter nach Nzama. Die Straßenverhältnisse hatten sich seit unserem letzten Besuch nicht verbessert. Aber die Armee war dabei eine neue Straße zu bauen. In Nzama wurden von dem Geld das wir letztes Jahr mitgebracht hatten neue Matrazen für das Hospital und das Mädcheninternat gekauft. Außerdem war eine neue Wasserpumpe vonnöten, da die Alte ihren Geist aufgegeben hatte.

Father Andrew berichtet dass er als nächstes ein neues Gebäude für das Hospital bauen wolle. Die Backsteine waren schon vor ein paar Jahren gebrannt, aber das Geld für die Fertigstellung war nicht vorhanden. So wurden wir uns einig dass er dafür von uns Geld erhalten sollte.

Kapiri

Nachdem wir nun 1 Woche im Süden von Malawi waren, wurden wir von den Priestern nach Kapiri, unsere nächste Station, gebracht.

Hier hatten wir letztes Jahr die Schule unterstützt. Father Alvaro zeigte uns das neue Schulgebäude mit insgesamt 3 Klassenzimmern und einem Lehrerzimmer. Es konnte demnächst eingeweiht werden.

Im Hospital in Kapiri konnte mit unseren Geldspenden die Behandlung bedürftiger Patienten ermöglicht werden. Außerdem wurde die Ausbildung eines Pflegers ermöglicht.

Außerdem wurde hier, wie jedes Jahr, auch wieder das Maisprojekt "Chifundo Group" finanziell unterstützt.

Malawibesuch vom 07.05.2017 - 25.05.2017

 

Chipwanya und Nzama

 

Dieses Jahr waren wir erstmals zu dritt (Karina, Boris und ich, Michaela) in Malawi. Wir wurden von den Priestern Andrew und Peter in Lilongwe am Flughafen abgeholt. Peter und Andrew sind in andere Bezirke versetzt worden.

 

Zuerst waren wir bei Peter, der jetzt nur circa eine Stunde von Lilongwe entfernt wohnt in der Gemeinde Chiphwanya. Hierzu gehören auch Hospital, Schule und Kirche. Er hat uns alles gezeigt und wir beschlossen dann, das Geld für ein stark heruntergekommenes Schulgebäude einzusetzen.

 

Am nächsten Tag planten wir nach Nzama zu Andrews Gemeinde zu fahren. Die Fahrt allein war schon ein Abenteuer, für 15 Kilometer benötigten wir eineinhalb Stunden. So eine katastrophale Straße, wenn man das als Straße bezeichnen kann, habe ich während meiner ganzen Zeit in Afrika noch nicht gesehen. In der Regenzeit ist sie überhaupt nicht befahrbar. Andrew erzählte uns dann, dass die Regierung zusammen mit Mosambik (die Straße ist die Grenze) diese Straße ausbauen wollte, Mosambik aber nicht mitzieht.

 

Als wir endlich in Nzama angekommen waren, war es dunkel. Am nächsten Tag besichtigten wir das Hospital. Unser Eindruck war, dass es auch hier an allen Ecken und Enden fehlt.

 

Zu Andrews Gemeinde gehören ebenfalls ein Hospital, eine Schule und eine Kirche. In der Schule gibt es zudem ein Mädcheninternat. Im Moment wohnen fünf Mädchen in einem Gebäude, Betten gibt es nicht, sie schlafen auf dem blanken Boden. Wir beschlossen deshalb Andrew finanziell zu unterstützen, um fünf Stockbetten und Regale bei einem Schreiner anfertigen zu lassen. Danach fuhren wir mit ihm ins nächste Dorf um auch Matratzen für das Hospital zu kaufen.

 

Unsere mitgebrachten Sachen fürs Krankenhaus, wie beispielsweise Verbandsmaterial, Medikamente, Desinfektionsmittel, waren sehr willkommen. Die leitende Schwester gab mir eine Liste an Dingen, welche noch benötigt werden. Insgesamt verbrachten wir fünf Tage im Süden.

 

Kapiri

 

Nach unserer Zeit im Süden brachte Peter uns nach Kapiri, wo wir unseren mitgebrachten Solarkocher aufbauten. Father Alvaro zeigte uns die Schule, welche aus zwei Schulgebäuden besteht. Eine Küche befindet sich gerade im Bau. Wir durften von dem Maisbrei probieren den die Kinder bekommen. Außerdem plant Father Alvaro, noch einen Zaun um das ganze Grundstück zu bauen, damit es abgeschlossen ist. Um diese Projekte zu unterstützen, haben wir Father Alvaro finanzielle Unterstützung gegeben.

 

Zudem unterstützten wir das Hospital in Kapiri. Außerdem förderten wir das Maisprojekt, welches dafür ins Leben gerufen wurde um Soforthilfe gegen die Hungersnot zu leisten.   

 

 

 

Projekt Ft. Andrew, Internat für Mädchen in Nzama: Matratzen, Betten und Regale

 

Projekt Ft. Peter, Misuku Primary school Chiphwanya: Instandsetzung eines Schulgebäudes: Dach, Wände, Fenster, Boden

 

Die Bauarbeiten haben begonnen

 

Es fehlen noch Fenster und Tür

 

Renovierung ist fast abgeschlossen

 

 

Projekt Ft. Andrew, Healthcenter in Nzama: Matratzen

 

 

                                              Projekt Ft. Alvaro, Kapiri: Bau einer Küche