Newsarchiv

2019

Bauplatz für das Hospital in Mwenje

3. Schulblock in Chipwhanya ist fertiggestellt

Betten für das Hostel in Nzama

Ankunft des Container in Lilongwe im Mai 2019

2018

Weihnachtsmärkte in Schönwald und Dornhan Dezember 2018

Neues Schulgebäude in Chipwhanya ist fertiggestellt 

Malawibesuch vom 1.5. - 17.5.18

 

Nzama und Chipwhanya

Wir sind wieder mit vielen Eindrücken von Malawi zurück. Vor Ort konnten wir (Karina Klausmann, Bernd Bleyer und ich) in Chipwhanya das renovierte Schulgebäude besichtigen. Die Schüler hatten eigens für uns ein Lied einstudiert und eine Schülerin hat eine Rede gehalten. Es war sehr beeindruckend und berührend. Auch Bernd und Karina (waren das 1. mal in Malawi) waren sehr gerührt über die Herzlichkeit der Schüler und der Lehrer.

Nach 2 Tagen ging es weiter nach Nzama. Die Straßenverhältnisse hatten sich seit unserem letzten Besuch nicht verbessert. Aber die Armee war dabei eine neue Straße zu bauen. In Nzama wurden von dem Geld das wir letztes Jahr mitgebracht hatten neue Matrazen für das Hospital und das Mädcheninternat gekauft. Außerdem war eine neue Wasserpumpe vonnöten, da die Alte ihren Geist aufgegeben hatte.

Father Andrew berichtet dass er als nächstes ein neues Gebäude für das Hospital bauen wolle. Die Backsteine waren schon vor ein paar Jahren gebrannt, aber das Geld für die Fertigstellung war nicht vorhanden. So wurden wir uns einig dass er dafür von uns Geld erhalten sollte.

 

Kapiri

Nachdem wir nun 1 Woche im Süden von Malawi waren, wurden wir von den Priestern nach Kapiri, unsere nächste Station, gebracht.

Hier hatten wir letztes Jahr die Schule unterstützt. Father Alvaro zeigte uns das neue Schulgebäude mit insgesamt 3 Klassenzimmern und einem Lehrerzimmer. Es konnte demnächst eingeweiht werden.

Im Hospital in Kapiri konnte mit unseren Geldspenden die Behandlung bedürftiger Patienten ermöglicht werden. Außerdem wurde die Ausbildung eines Pflegers ermöglicht.

Außerdem wurde hier, wie jedes Jahr, auch wieder das Maisprojekt "Chifundo Group" finanziell unterstützt.

2017

Malawibesuch vom 07.05.2017 - 25.05.2017

 

Chipwanya und Nzama

 

Dieses Jahr waren wir erstmals zu dritt (Karina, Boris und ich, Michaela) in Malawi. Wir wurden von den Priestern Andrew und Peter in Lilongwe am Flughafen abgeholt. Peter und Andrew sind in andere Bezirke versetzt worden.

 

Zuerst waren wir bei Peter, der jetzt nur circa eine Stunde von Lilongwe entfernt wohnt in der Gemeinde Chiphwanya. Hierzu gehören auch Hospital, Schule und Kirche. Er hat uns alles gezeigt und wir beschlossen dann, das Geld für ein stark heruntergekommenes Schulgebäude einzusetzen.

 

Am nächsten Tag planten wir nach Nzama zu Andrews Gemeinde zu fahren. Die Fahrt allein war schon ein Abenteuer, für 15 Kilometer benötigten wir eineinhalb Stunden. So eine katastrophale Straße, wenn man das als Straße bezeichnen kann, habe ich während meiner ganzen Zeit in Afrika noch nicht gesehen. In der Regenzeit ist sie überhaupt nicht befahrbar. Andrew erzählte uns dann, dass die Regierung zusammen mit Mosambik (die Straße ist die Grenze) diese Straße ausbauen wollte, Mosambik aber nicht mitzieht.

 

Als wir endlich in Nzama angekommen waren, war es dunkel. Am nächsten Tag besichtigten wir das Hospital. Unser Eindruck war, dass es auch hier an allen Ecken und Enden fehlt.

 

Zu Andrews Gemeinde gehören ebenfalls ein Hospital, eine Schule und eine Kirche. In der Schule gibt es zudem ein Mädcheninternat. Im Moment wohnen fünf Mädchen in einem Gebäude, Betten gibt es nicht, sie schlafen auf dem blanken Boden. Wir beschlossen deshalb Andrew finanziell zu unterstützen, um fünf Stockbetten und Regale bei einem Schreiner anfertigen zu lassen. Danach fuhren wir mit ihm ins nächste Dorf um auch Matratzen für das Hospital zu kaufen.

 

Unsere mitgebrachten Sachen fürs Krankenhaus, wie beispielsweise Verbandsmaterial, Medikamente, Desinfektionsmittel, waren sehr willkommen. Die leitende Schwester gab mir eine Liste an Dingen, welche noch benötigt werden. Insgesamt verbrachten wir fünf Tage im Süden.

 

Kapiri

 

Nach unserer Zeit im Süden brachte Peter uns nach Kapiri, wo wir unseren mitgebrachten Solarkocher aufbauten. Father Alvaro zeigte uns die Schule, welche aus zwei Schulgebäuden besteht. Eine Küche befindet sich gerade im Bau. Wir durften von dem Maisbrei probieren den die Kinder bekommen. Außerdem plant Father Alvaro, noch einen Zaun um das ganze Grundstück zu bauen, damit es abgeschlossen ist. Um diese Projekte zu unterstützen, haben wir Father Alvaro finanzielle Unterstützung gegeben.

 

Zudem unterstützten wir das Hospital in Kapiri. Außerdem förderten wir das Maisprojekt, welches dafür ins Leben gerufen wurde um Soforthilfe gegen die Hungersnot zu leisten.   

 

 

 

Projekt Ft. Andrew, Internat für Mädchen in Nzama: Matratzen, Betten und Regale

 

Projekt Ft. Peter, Misuku Primary school Chiphwanya: Instandsetzung eines Schulgebäudes: Dach, Wände, Fenster, Boden

 

Die Bauarbeiten haben begonnen

 

Es fehlen noch Fenster und Tür

 

Renovierung ist fast abgeschlossen

 

 

Projekt Ft. Andrew, Healthcenter in Nzama: Matratzen

 

 

Projekt Ft. Alvaro, Kapiri: Bau einer Küche

 

Anfang Oktober 2017

Container für Kapiri startet vom Hafen in Rotterdam.

Container erreicht Balaka Mitte Dezember 2017.

Transport nach Rotterdam wird von der Fa. Ganter organisiert und gesponsert

 

07.05.-25.05.17 Malawibesuch

Es wurden dieses mal Gelder für die Beschaffung von 3 Stockbetten + Matratzen, sowie Regale für ein Mädcheninternat in Nzama bereitgestellt. Außerdem erhielt Father Peter Geld für die Renovierung eines Schulgebäudes in Chipwhanya.

In Kapiri erhielt Father Alvaro Zuwendungen für die Schule und den Kindergarten. Hier wurde außerdem Schulgeld für die Ausbildung von einem Pfleger zur Verfügung gestellt. Im Krankenhaus in Kapiri wurde der Account für Bedürftige aufgestockt.

 

04.03.17 Spendenübergabe Faschingsumzug

Ein paar Schönwalder-Frauen haben für uns beim Faschingsumzug Geld gesammelt. Ein herzliches Dankeschön für die Idee und die Spende.

2016

 

St. Martinsumzug Schönwald 2016

Die Sammelaktion am St. Martinsumzug des Kindergartens und der Grundschule Schönwald kam dieses Jahr unserem Verein zugute. Es sind 447,25€ zusammen gekommen.

Herzlichen Dank!

 

September 2016 - Container für Sharpe Vale

Was lange währt wird endlich wahr.

Nachdem jetzt endlich eine Möglichkeit gefunden wurde um die Hilfsgüter (Baby- und Kinderkleidung, Verbandsmaterialien, Medikamente, Babywaagen und mehr) nach Holland transportieren zu können, war jetzt wieder ein großer Schritt getan. Die Fa. Ganter hat sich bereit erklärt die Kosten und den Transport nach Strijen zu übernehmen. Von dort aus wurden die Kartons über die Stiftung Winkelmann in einem Container nach Malawi verschifft. Der Container ist Mitte September in Rotterdam gestartet und war ca. 8 Wochen später in Sharpe Vale bei Father Andrew angekommen.

Diese Hilfsgüter wurden auf 2 Einrichtungen verteilt, Health Center Sharpe Vale Dedza (Father Andrew) und Hospital Chipoka (Father Peter).

 

Father Andrew mit den Hilfsgütern aus

Deutschland

 

 

10.05.16 - Wieder zurück

Nach 2 1/2 Wochen Aufenthalt in Malawi - quer durch das Land - konnten wir uns von der prekären Situation persönlich ein Bild machen.

Das Land ist zwar grün, aber mindestens 50% der Maisfelder sind vertrocknet. Was dies für die Bevölkerung dort bedeutet: Große Hungersnot - und trotzdem sind die Menschen sehr gastfreundlich und teilen auch noch das Wenige das sie haben.

Es war für uns ( Karina Springer und Michaela Bek) wie immer, ein sehr eindrückliche Erfahrung, festzustellen, in welchem Wohlstand wir doch leben.

Die Menschen sind deshalb dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

Solarkocher für die Schule in Kapiri

Die Kinder waren begeistert

 

Malawis Präsident ruft Notstand wegen Hungerkrise aus 

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 13.04.2016

 

Im vergangenen Jahr wurde das Land von Überschwemmungen heimgesucht, dieses Jahr folgt eine schwere Dürre. Das schadet den Ernten.

 

Manchmal folgt die Natur einer brutalen Ironie: Ausgerechnet jene Regionen Malawis, die vergangenes Jahr durch anhaltende Regenfälle geflutet wurden, seien in diesem Jahr von Dürre betroffen, sagte der malawische Landwirtschaftsminister George Chaponda am Mittwoch. Weil es infolge der Dürre vorraussichtlich zu schweren Einbußen bei der Ernte kommen wird, hat Malawis Präsident Peter Mutharika nun den Notstand ausgerufen.

Mehr als zwölf Prozent könnten die Ernten im Vergleich zum Vorjahr einbrechen, warnte Mutharika. Konkret bedeute das, dass in den nächsten Monaten mehr als eine Million Tonnen Mais - ein Grundnahrungsmittel in Malawi - fehlen werden. Schon jetzt sind nach Angaben der Vereinten Nationen bis zu 2,8 der 17 Millionen Einwohner Malawis von Hunger bedroht. Landwirtschaftsminister Chaponda befürchtet, dass diese Zahl in den kommenden Monaten weiter steigen könnte.

 

"Die Lage ist ziemlich düster", warnt ein UN-Sprecher

Bereits im Februar hatte das UN-Welternährungsprogramm WFP gewarnt, dass Malawi in den nächsten zehn Jahren eine schwere Lebensmittelkrise drohe. "Die Lage ist ziemlich düster, und wir glauben, dass das Schlimmste noch kommt", sagte WFP-Sprecher David Orr. Die malawische Regierung hat nun die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten.

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Wegen der durch das globale Klimaphänomen El Niño ausgelösten Dürre sind in den Ländern im Süden und Osten Afrikas nach UN-Angaben mindestens 50 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Schon jetzt hilft das WFP 2,4 Millionen Menschen in Malawi, doch den verschiedenen Programmen fehlen mehrere Millionen US-Dollar. Neben Malawi leiden auch Simbabwe, Mosambik und Sambia unter Lebensmittelengpässen.

 

 

02.03.16

Wie mir heute  Father Peter (Priester in Chipoka - im Süden von Malawi) per Whatsapp mitgeteilt hat, ist die Lage weiterhin sehr bedenklich. Durch die anhaltende Hitze und zu wenig Regen kann der Mais nicht wachsen. Wir hoffen alle auf Regen und etwas niedrigere Temperaturen.

2014

 

 

Spendenlauf TV Nöttingen 2014

 

Die Jugend des TV Nöttingen spendete den Erlös von 400 € ihres diesjährigen Spendenlaufes an den Verein Malawihilfe Schönwald. Wir bedanken uns hierfür nochmals recht herzlich.